Krümel geht über die Regenbogenbrücke


Viel zu kurz war deine Zeit auf Erden, doch nach schwerer Krankheit betrittst du nun die Regenbogenbrücke und gehst an einen wundervollen Ort. Leb‘ wohl, kleiner Krümel.

† 24. Mai 2012


Die Regenbogenbrücke

Auf unserer Seite des Himmels gibt es einen Ort namens Regenbogen-Brücke. Wenn immer ein Tier stirbt, das uns sehr nahe stand, geht es zur Regenbogen-Brücke. Dahinter gibt es wunderbare Wiesen und Hügel für unsere Freunde, wo sie gemeinsam herumdüsen und spielen können. Es gibt genügend Futter, Wasser und Sonnenschein und unsere Freunde haben es dort warm und gemütlich.
Alle Tiere, die krank oder alt und gebrechlich waren, sind wieder genesen und voller Lebenskraft; jene, die verwundet oder verstümmelt waren, sind gesund und wieder hergestellt, so wie sie uns in unserer Erinnerung und unseren Träumen begegnen. Die Tiere dort sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Sache: sie vermissen die Person, die ihnen besonders nahe stand und die sie zurücklassen mußten.
Sie laufen herum und spielen gemeinsam, bis der Tag kommt, da plötzlich ein Tier inne hält und in die Ferne blickt. Die Augen leuchten aufmerksam, der kleine angespannte Körper beginnt überall zu zittern. Plötzlich verläßt der Glückliche die Gruppe und fliegt über die grünen Wiesen, die kleinen Füßchen tragen ihn schneller und schneller. Er hat Dich entdeckt und wenn Du Deinen speziellen Freund schließlich triffst, werdet Ihr glücklich vereint und nie wieder getrennt werden.

Dein Gesicht wird von freudigen Küssen bedeckt, Deine Hände liebkosen wieder das geliebte Köpfchen und Du blickst in die treuen Augen Deines Tieres, das vor langer Zeit aus Deinem Leben entschwunden ist, aber niemals aus Deinem Herzen. Dann überquert Ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke …

Quelle: The Rainbow Bridge, aus The Rainbow Bridge by Paul C. Dahm, 1997 aus dem Englischen übersetzt von J. Belik

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Die Rückkehr des „Wingman“


Mit Blick auf den April (und den Monat erwähne ich jetzt schon das dritte Mal) möchte ich schon ein Ereignis aufgreifen, da dies den April-Blog mit seinen zusätzlichen Themen an Länge sprengen würde. Ferner hat es auch seinen eigenen Blog-Eintrag verdient.
Wer noch nicht ganz meine Postings verfolgt, sollte vielleicht, bevor er weiter liest, sich den Eintrag „Don’t break with the Bro-Code“ verinnerlichen.

Nachdem ich im Januar mit meinem besten Freund brach (und jetzt nenne ich mal Namen), Paul, lebte ich mein Leben in geordneten Bahnen weiter. Es gab auch, wie nachzulesen, keine Gründe zum klagen. Natürlich häuften sich Situationen, an denen ich an ihn dachte, denn der Großteil meines Freundeskreises ist auch der seine, jedoch spielte ich es weg, beziehungsweise vergaß diesen Moment schnell wieder. Lediglich in der Musik, unser größtes gemeinsames Hobby, verlor ich die meisten Gedanken an ihn.

Da wir uns auch in allen Social Networks blockten, las keiner was vom anderen. Das war auch gut so. Mitte April stellte ich jedoch fest, dass Paul in Kommentaren und „Likes“ auf Facebook wieder in meiner Chronik auftauchte. Es war ein Mittwoch. Diesen Umstand verstand ich gar nicht, hatte er mich doch wohlwollend geblockt. Die Frage, warum dieser Block wieder aufgehoben wurde, beschäftigte mich vier Tage lang. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass Paul mich via Google Messenger „Gtalk“ angeschrieben hatte und um ein Treffen bat, da ich ihn auch dort seiner Zeit auf „ignored user“ setzte. Am folgenden Wochenende verweilte ich in meiner Heimat Wismar, gleichzeitig sein Wohnort. Wieder las ich Kommentare bei gemeinsamen Freunden. Da es mich nun wirklich nicht in Ruhe ließ, schrieb ich ihn an mit der Frage, warum „wir“ uns wieder lesen.

Es ergab sich ein kurzes Gespräch mit dem Ergebnis, dass wir drei Stunden später ein Treffen vereinbarten. Ort des Geschehens: Die Kai-Bar am Wismarer Hafen.

Im Vorfeld überkam es mich eiskalt, im anderen Moment war ich gänzlich abgebrüht. Ich wusste nicht was auf mich zukommt und wie ich reagieren würde auf das, was kommt. Ist sofort alles vergessen? Breche ich ihm die Nase? Oder höre ich mir nur an was er zu sagen hat und gehe wieder? Nach fast vier Monaten den Menschen wieder zu sehen, den man wahrlich sein halbes Leben kennt und der einen dennoch so enttäuscht hat, sind dies berechtigte Fragen. Eingetreten ist keines der Dinge.

Was folgte war als Begrüßung eine feste „männliche“ Umarmung. Im Nachhinein gesehen war dies eigentlich klar. Verhalten fingen die Gespräche beim Milchkaffee an, so wirklich in die Augen schauen konnte ich Paul nicht. Aber es entwickelte sich. Relevante Dinge wurden angesprochen und besprochen.

„Bruder geht vor Luder“ – das kann man eigentlich so als Ergebnis stehen lassen. Ich bin kein Mensch der nicht verzeihen kann. Vielleicht nicht bei jedem, aber ein Bro ist nicht jeder. Dafür stehen 14 gemeinsame Jahre Vergangenheit und erwachsen werden. Ich möchte nicht sagen, dass nun wieder sofort Jubel, Trubel und Heiterkeit an der Tagesordnung steht. Aber es entwickelt sich. Ich kann verzeihen, aber vergessen ist so eine Sache. Dennoch blicke ich darüber hinweg.

Ich habe meinen „Wingman“ wieder und er seinen – und darauf baut sich erneut fruchtbarer Boden auf. Den ersten „Deckel“ habe ich wieder.

Ich habe so einige wichtige Menschen in meinem Leben, Rena + Bene, Kai und Familie, mein Bruder und meine Eltern seien hier erwähnt. Aber ohne einen Wingman ist sie nicht vollständig.

So, als nächstes – drei Mal angekündigt – kommt der April, versprochen. In diesem Monat begann mein exzessives Leben dank meiner Freundin Krümel aufs Neue – und das ist auch gut so!

Doch davon – und anderen Dingen – will ich Euch ein anderes Mal erzählen.

„Die Rückkehr des „Wingman““

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Der Topf und der Deckel


Bevor wir in den April starten, muss ich ja noch auf den von mir erwähnten Passus in „Der Kakao-Gedanke“ zurück kommen. (Vielleicht noch mal kurz nachlesen)

Entwickelt sich Zuneigung, oder gibt es diesen „ersten Blick“. Tja Freunde, wie gesagt, aus meiner Sicht geht wirklich beides, denn ich habe beides erlebt. Ich überlege gerade, welches wohl die klassische Variante ist, aber ich habe für beide Varianten zu viele Pro und Kontras, sich festlegen geht also nicht. Als ich 16 und und 18 Jahre jung war kam es zumindest erst nach einer gewissen Zeit. Namen betroffener Frauen werde ich hier bewusst nicht nennen.

Beides hat sicher seinen Reiz. Kennst du eine Frau seit geraumer Zeit, zählt sie somit zu deinem Freundes- oder Bekanntenkreis, Du lernst die Person schon mal kennen. Man weiss wie sie tickt, was sie mag, was nicht, wie sie auf bestimmte Sachen oder Situation reagiert. Ein ganz wichtiger Aspekt, finde ich. Entwickelt sich dann irgendwann etwas, so kann man schon unkomplizierter an die Sache heran gehen, Missverständnisse vermeiden etc. pp. Negativ sei vielleicht erwähnt, dass es womöglich nicht mehr so viel Neues zu entdecken gibt. Ist es doch eigentlich das Interessante, jemanden neu kennen zu lernen. Bei dem Einen passiert dies eben im Vorfeld, wenn man sich „kennt“, bei dem Anderen wenn man schon den Status einer Beziehung hat.

Ob es die Liebe auf den ersten Blick gibt? Naja…ich würde es vielleicht nicht sofort Liebe nennen. Aber sicher gibt es die Situation – man sieht eine Person, schaut sie kurz an und zack, irgendwas ist geschehen. Dies kann in sämtlichen Situationen passieren und ich bin sicher, den meisten von Euch ist es schon mal so ergangen. Während ich also meine ersten beiden „festen Freundinnen“ schon etwas kannte, so ergab sich doch 2008 die Situation dieses besonderen Moments.

Tatort war eine Schulung in Lübeck, an welcher ich teilnahm. Microsoft Office, SAP und Finanzbuchhaltung. Eine Woche nachdem ich dort gestartet bin, betrat „Sie“ den Raum. Montags kamen halt in der Regel die Frischlinge dazu und an diesem Tag erhob ich kurz den Kopf, als ein Mädel den Raum betrat. Ganz unscheinbar eigentlich, still, schüchtern und dennoch konnte ich den Blick nicht von Ihr lassen. Von diesem Moment an war es im Grunde genommen um mich geschehen, denn Sie wollte mir nicht mehr aus den Kopf. Vorteil war natürlich, dass ich sie werktags jeden Tag acht Stunden lang sah. Nach knapp zwei Wochen kamen wir dann auch endlich ins Gespräch. Zugegeben, ich stellte mich etwas tapsig an. (An dieser Stelle ist Platz für Interpretationsfreiraum)

Kurzum, drei Monate vertieften wir die Bekanntschaft, lernten uns kennen und im November 2008 kamen wir dann zusammen. Kennen gelernt quasi im August. Somit hatte ich beides kombiniert. Es war nicht dieses „ich kenne dich seit geraumer Zeit und oh…es entwickelt was“, sondern das „oh ich habe dich gesehen, mein Gott ich will dich!“

Schlussendlich trennten wir uns im Juli 2011. Natürlich bin ich längst darüber hinweg, eine Zeit lang waren wir auch gute Freunde, bevor sie mich gänzlich absägte. (Siehe Januar 2012 – Wochenenden sind Luxus // Und tschüß!)

Schnell noch einen Klischee-Spruch hinterher: Jeder Topf hat seinen Deckel – und ob DU Topf oder Deckel bist, wird sich noch heraus stellen. :o)

Im letzten Blog erwähnte ich schon vorausschauend für den April, dass etwas wichtiges bei mir passieren wird. Man kann sagen, so eine Art „Deckel“ habe ich (wieder) gefunden.

Doch davon – und anderen Dingen – will ich Euch ein anderes Mal erzählen.

„Der Topf und der Deckel“

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März 2012 – Das Auto und eine neue Welt


Der März begann mit meinem wohlverdienten Urlaub, welchen ich auch bitter nötig hatte. Die erste Woche chillte ich genüsslich daheim in Lübeck, machte diverse Besorgungen, erledigte Dinge, machte halt so Sachen, die man so vor sich her schob. Jedoch begann der Urlaub damit, dass ich mein Auto für eine Woche in die Werkstatt geben musste. Mal sprang er an, mal nicht. Fehler in der Bordelektronik, wie mir das Display verriet. Nach einer Woche fand man endlich den Fehler, welcher sich in einem Kabelbruch darstellte, das Fehlerauslesegerät (heißt das so?) jedenfalls fand keine Störung. Kurz darauf ging der Wagen in die Inspektion. Nun, was soll ich sagen, die Kosten beliefen sich dreistellig, ausschlaggebend waren gravierende Defekte an der Tür, der Antriebswelle und dem Tragegestell. Ich muss an dieser Stelle einfach meinen Vater erwähnen, der mir finanziell aushalf, da die Kosten doch mein Budget so prompt überstiegen. Dad, i love you!

Die Kiste läuft also wieder und meine zweite Urlaubswoche verbrachte ich in der Heimat, in Wismar. Meine ehemaligen Kollegen und Freunde meiner alten Firma Centrosolar veranstalten monatlich ein Poker-Turnier, an dem ich erstmalig teilnahm. Endlich. Ich wurde sechster von zehn Teilnehmern, ich war zufrieden, erreichte den Final Table – es war ein toller Abend mit tollen Menschen. Ein bisschen wie früher.

Doch, es gibt ja noch weitere Highlights. Eines davon sprach ich schon einmal an, die Urlaubseinladung. Ich werde nun also mit Rena und Bene in den Urlaub fliegen, nach Ägypten ans Rote Meer. Dort liege ich nicht sinnlos am Strand rum, nein, ich tauche ab. Die beiden sind leidenschaftliche Taucher und fragten mich, ob ich nicht mitkommen möchte, bzw. mir vorstellen kann, ob das professionelle Tauchen etwas für mich ist. Zack,  es war Geschehen, ich war Feuer und Flamme. So absolvierte ich in Sierksdorf bei Lübeck kürzlich meinen ersten Tauchgang, erstmal natürlich im Pool. Bilder dazu findet ihr bei Facebook. Freunde, was soll ich sagen, dieses Erlebnis kann man schwer in Worte fassen, es ist einfach unglaublich. Die ersten zehn Minuten kam ich gar nicht klar, zu ungewohnt war das Gefühl unter Wasser zu sein und…atmen zu können. Viel zu hektisch waren meine Bewegungen, meine Atmung zu schnell. Doch dann fand ich die nötige Ruhe die man haben muss, um unter Wasser die Atmung zu regeln. 50 Minuten am Stück blieb ich unten ohne aufzutauchen. Es ist, als entdecke man eine neue schwerelose Welt, du willst sofort wieder runter. Es ist wie eine Sucht, dabei war ich noch nicht mal im Meer. Und bald wird gebucht, wooohooo! Mein Tauchschein winkt! (UPDATE: ist gebucht!)

Insgesamt stellt sich also eine Gesamtzufriedenheit ein, es läuft in allen Bereichen. Fast. Frauen? Nein, gibt es nicht. Ich rede mir ein, keine Zeit dafür zu haben. Freunde sind mir in dieser Zeit wichtiger. Ich muss gestehen, ich befinde mich in der längsten Single-Phase seit 2002. Aber, auch das wird sich ändern, irgendwann. ;o)

Seit geraumer Zeit fröne ich auch verstärkt meinem Hobby, der Musik. Die Sets der Confession-Reihe könnt ihr unter play.fm hören, sofern ihr mögt, wollt und dem Trance affin seid. Mitunter falle ich dabei manchmal in eine Art Lethargie, war dies doch das gemeinsame Hobby meines alten besten Freundes und mir. So kommen Erinnerungen hoch, aber…das war einmal.

Der März ist nun vorbei, der April verspricht Ostereier und Wetterkapriolen. Außerdem steht ein weiteres Poker-Turnier an, da ich über die Feiertage wieder in der Heimat sein werde – und da wird etwas sehr wichtiges passieren!

Doch davon – und anderen Dingen – will ich Euch ein anderes Mal erzählen.

„März 2012 – Das Auto und eine neue Welt“

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Friday 13th Poker Fright-Night


Nun Freunde, ich weiss, eigentlich ist nun langsam der Monat März dran, aber ich muss noch mal was vorschieben: Freitag der 13. – Uuuuuuh.

Ich hoffe für euch ist dieses Datum ebenso belanglos wie für mich. Da ich eh selten weiss, welches Datum wir haben, obwohl ich es 5000 mal am Tag niederschreibe, denkt man auch nicht daran. Gut, ich liebe die Kultfilm-Horror-Reihe, aber viel mehr verbindet mich auch nicht damit. Freddy vs. Jason – pah nimm das, Kruger!!

Wait, ich schweife ab.

Am besagten tollen oben genannten Tag stand ein weiterer Pokenabend an (ein weiterer deshalb, da ich seit März einmal im Monat in meiner Heimatstadt am Pokerturnier „Poker after dark“ teilnehme, doch davon lest ihr noch). Dieses Mal sollte ich endlich einen Freund wiedersehen, den ich lange Zeit nicht mehr sah. Der Eine geht, der Andere kommt. (Früher war mehr…Lametta). Na, eigentlich waren es zwei Freunde. Gegen 19 Uhr sammelte ich eine sehr gute Freundin ein und ab ging es nach Sühlen, zum Ort des Geschehens. Dort angekommen war es anfänglich leicht beklemmend. Dies lag an Ereignissen aus dem letzten Jahr, welche auch der Grund für die lange Abstinenz waren, jedoch nichts mit mir zu tun hatten. Privater Kram. Aber, ich wäre ja nicht ich, wenn ich die Stimmung nicht mit ein paar lockeren Sprüchen heben könnte. (Woooaaar, riecht ihr das gerade?)

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Nachdem wir also komplett waren, setzten wir das Pokerface auf und los gings. Es floss Bier, Whisky verschiedener Jahrgänge und die Chips flogen über den Tisch. Und die Pokerchips. Das blöde an wirklich tollen Abenden ist immer, dass die Zeit so unglaublich rast.

So ich spule mal vor, ich will ja nicht meine Strategien hier verraten, denn der Feind liest mit. Gegen 5:30 Uhr waren wir wohl im Bett, auf der Couch, auf der Campingliege und wo sonst noch so geschlafen wurde. Im Laufe des Vormittags wurde ich von seltsamen Geräuschen aus dem Nebenraum geweckt, die….oh ein Eichhörnchen! Nochmal: Gegen Mittag wurde ich vom Kaffeeduft und aufgebackenen Brötchen geweckt. Fantastico. Aber…meine Herren hatte ich einen Schädel. Ich hätte das Bier weg lassen sollen. Mir war so schwummerig, dass ich, als ich von einem Baum die sprießenden Knospe bewunderte und diese mit beschnittenen Penissen verglich, in einen grandiosen Lachflash verfiel. Doch irgendwie wollte sich mir niemand anschließen. Kooooomisch.

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Kurzum, baldige Fortsetzung folgt in meinem Hause. Ich muss den Anwesenden dann nur noch die neue Regel mit dem Strip erklären, denn: My Home, My Rules!

So, dann mache ich mal den März startklar. Da ging ja auch so einiges, und der April erst…Hossa!

Doch davon – und anderen Dingen – will ich Euch ein anderes Mal erzählen.

„Friday 13th Poker Fright-Night“

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Der Kakao-Gedanke


Nun meine Freunde, ihr kennt das vielleicht. Es gibt so Tage, also…Sonntage….also…heute, da sitzt man eingemurmelt auf dem Sofa bei einem heißen Kakao (wahlweise durch Whiskey zu ersetzen) und denkt und philosophiert über Vergangenes.

Als ich noch 18 Jahre jung war, einfach so in den Tag gelebt hatte, kommt man manchmal an den Punkt wo man sich fragt: „Was machst du eigentlich, wenn du alt bist? Was machst du eigentlich, wenn du 30 bist?“

Nun ja, ich bin nun 30 – also alt – und weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, ob ich 18 war, wo ich mich das fragte. Egal. Vielleicht war es auch letztes Jahr. (ist eigentlich gar nicht so unwahrscheinlich.)

Erfreulich ist, ich war nie allein. Und damit meine ich nicht die Familie, nein, sondern ich hatte stets Freunde um mich rum, und…Freundinnen. Ja, es klingt schon komisch, aber in den letzten 14 Jahren war ich 12 Jahre davon in festen Bindungen. Kein schlechter Schnitt, oder?

Jedenfalls, um wieder zurück zum Whiskey…äh, ich meinte zum heißen Kakao zu kommen, ich saß hier nun und überlegte, was die nächste Frau alles mitbringen muss. Nun, ich stelle ja keine Ansprüche, sie muss Star Wars oder Star Trek ja auch nicht unbedingt lieben, aber auch nicht hassen. Zumindest sollte sie wissen, wer Yoda ist. Im Idealfall ihn sogar zitieren können.

Ansonsten…ach alles Kokolores. Es kommt sowie immer anders. Denn vor jeder neuen Freundin, wirklich jeder, habe ich mir in Gedanken ausgemalt, wie sie sein sollte. Also, erstmal vom Aussehen. Einen Charakter kann ich ja nicht malen…wobei…eigentlich kann ich gar nicht malen. Hach…verflixt!

Jedenfalls trat immer genau das Gegenteil ein. Manchmal erkennt man diese Zuneigung nach viel gemeinsam verbrachter Zeit, manchmal scheppert es in der ersten Sekunde, in der sie den Raum betritt. Beides habe ich erleben dürfen.

Doch davon – und noch anderen Dingen – will ich euch ein anderes Mal erzählen.

„Der Kakao-Gedanke“

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Februar 2012 – Hamburg, Familie und Veränderungen im Job


Der Winter hielt weiter Einzug, das Wetter war trist, ähnlich meines Gemütszustands. Mein Fokus galt ganz meinem Job, um mich von Geschehnissen abzulenken, die mich immer wieder in ruhigen Minuten heimsuchen sollten. Mein Urlaub Anfang des Monats, welcher nur aus Resturlaub aus 2011 und Ausgleichstagen für die Roadshow im Januar bestand, wurde gestrichen. Im Job hatte es einige Personalveränderungen gegeben, neue Kräfte verstärkten das Team, die es einzuarbeiten galt und um nicht den nötigen Kundenservice zu vernachlässigen, verschob sich der Urlaub auf den März. Es sei noch gesagt, dass die neuen Kollegen sich als tatkräftig erweisen sollten und ich mich freue, dass sie mit an Bord sind.

Meine Besuche in Hamburg bei meiner besten Freundin Rena und ihrem Freund Bene wurden intensiviert, sah man sich doch 2011 viel zu wenig. Im Vordergrund stand der Geburtstag von Bene. Es war in der Tat schön, endlich Freunde und Bekannte wieder zu sehen. Meine persönliche Glanztat war allerdings, dass ich zum ersten Mal auf einer Party das Shirt wechseln musste, da ich mich mit Whiskey-Cola besudelte. Es sei angemerkt, ich war nicht betrunken. Fast nicht. Jedenfalls war ich nach 5,5 Stunden Schlaf wieder putzmunter. Negativ erwähnt sei, im Laufe des Tages schlich sich eine Erkältung ein.

Dieser nervtötende Bazillus suchte mich satte zwei Wochen heim und wollte einfach nicht weichen. Ich bin froh, dass es bei den üblichen Erkältungssymptomen blieb und kein Fieber dazu kam. Denn am Montag nach der Feier wechselte ich vom Kundenservice meiner Firma in den technischen Support. Ein Schritt, den ich schon lange herbei sehnte. Und ich stieg auch gleich voll ein, denn der technische Leiter vom Support war von diesem Tage an zwei Wochen im Urlaub und es oblag mir, den „Laden zu schmeißen“. Trotz Bazillus, der mir so manches Mal die Konzentration raubte, vergingen die 14 Tage rasend schnell. Es galt viel Neuland zu betreten, viele neue Abläufe zu verinnerlichen, Probleme zu lösen und überhaupt war so viel zu tun, dass der Tag eigentlich hätte mehr Arbeitsstunden haben sollen/müssen. Ja, das habe ich gerade wirklich geschrieben.

Aber, und das ist die Hauptsache und ebenso wichtig, es machte und macht Spaß. Die Tatsache, jeden Tag mit diversen Problemen konfrontiert zu werden und diese zu lösen, lässt einen zufrieden nach Hause gehen. Mitunter geschuldet der Tatsache, dass mein befristeter Arbeitsvertrag zum 01. März 2012 in einen Unbefristeten umgewandelt wurde. Beruflich läuft es also. Auch das gesamte Team wuchs weiter zusammen, welches für ein angenehmes Klima sorgte. Was will man mehr.

Und privat? Ach ja, Whiskey. Single Malt. Wir verstehen uns weiterhin super. Auch wenn wir uns nicht mehr so oft sehen wie im Dezember und Januar. Nach der Arbeit verbringe ich oft Zeit in Curau und besuche meine sehr, sehr guten Freunde Chrissie und Kai, sowie deren zuckersüße Tochter. Freunde, die Kleine erweicht einem das Herz. Sie ist quasi meine kleine Prinzessin.

Bereits im Januar gab es auch familiär eine Veränderung. Meine geliebte Oma musste – der anfänglichen Demenz geschuldet – ins betreute Wohnen umziehen. Ein schwerer Schritt für uns alle, am meisten natürlich für sie. Seit über 50 Jahren wohnte sie in ihrer alten Wohnung, seit Weihnachten 2004, als mein geliebter Opa verstarb, dort alleine. Aus beruflichen Gründen konnte ich nicht beim Umzug helfen, was mich nachhaltig belastet. Angesichts der Tatsache, dass auch ich mittlerweile 30 Jahre alt/jung bin und ich eine tolle Zeit dort verbrachte, sehne ich mich der alten Tagen zurück. Aber die Zeit kennt keine Gnade, kein Pardon, sie bleibt nie stehen, läuft immer weiter.

Nun, das war der Februar, zu erwähnen sei noch, es war ein Schaltjahr…but…who cares. Auch der März hielt einige Überraschungen parat. Ich entdeckte nämlich eine neue Leidenschaft.

Doch dazu – und anderen Dingen – will ich Euch ein anderes Mal erzählen.

„Februar 2012 – Hamburg, Familie und Veränderungen im Job“

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